Danse Macabre

Der Elfen Trickerey
Session 3 - 06.05.16

Den Anstrengungen im Dorf Greenest folgend, machten sich die Helden auf den Weg in den Norden. Nach wenigen Tagen der Wanderschaft stießen sie auf ein kleines Dorf, das sich mitten in ausschweifenden Feierlichkeiten zu Ehren des 250. Jahrestages der Dorfgründung befand. Da auch ihnen der Sinn nach Erheiterung stand, entschlossen sie sich, am bunten Treiben teilzunehmen. Bei Musik und Tanz vergnügten sie sich – bis die Stimmung sich schlagartig änderte. Die Tänzer blieben stehen und die Musik verstummte als drei große, in dunkle Gewänder gehüllte Fremde wie aus dem Nichts auf dem Dorfplatz erschienen. Mit einer Geste ließen sie drei Dorfbewohner verschwinden, und drohten, dem Rest des Dorfes werde es genauso ergehen, sollten sie nicht in drei Tagen 1000 GM für sie bereit halten. Mit diesen Worten lösten sie sich wieder in Luft auf. Panik machte sich breit, und die Dorfbewohner verriegelten die Häuser. Die Helden, erpicht, dem Dorf zu helfen, suchten nach den Fremden und sprachen mit den Bewohnern, doch vergebens – sie waren nicht zu finden. Lediglich einige große Spuren, die rund ums Dorf verteilt waren, waren zu sehen. Doch die Gruppe suchte weiter, und fand daneben kleinere Spuren, die von einer großen Spur zur nächsten liefen. Zudem bekamen sie vom Bürgermeister des Dorfes zwei Hinweise: ein Magier in einem ortsnahen Turm könnte mit seinen magischen Experimenten etwas damit zu tun haben, und eine Jägergruppe hatte eine ähnliche Spur wie die vor der Stadt vor einer Höhle gefunden. Einer der Jäger, Talbor, sollte sie am nächsten Tag dorthin führen. Noch in derselben Nacht sprachen die Helden mit dem Magier, welcher ihnen von einem Diebstahl erzählte, der sich ereignet hatte: Unbekannte seien bei ihm eingebrochen und hatten einen magischen Elfenring gestohlen. Welche Wirkung dieser hatte, wusste der Magier jedoch nicht. Am nächsten Morgen wurden die Helden von Talbor zur Höhle geleitet. Die Spuren davor waren tatsächlich identisch. Als sie die Höhle betraten, erschienen zwei weitere der düsteren Gestalten aus dem Nichts und forderten die Gruppe auf, den Ort zu verlassen. Als sie sich beharrlich weigerten und weiter in die Höhle vordrangen, lösten die Gestalten mit Worten der Macht eine Felslawine aus, um die Widersacher darunter zu begraben. Als die Helden die Gestalten attackierten, verschwanden diese wieder. Eine Untersuchung des Bodens zeigte, dass der Felssturz durch eine Falle ausgelöst worden war, und nicht dirch die Gestalten. Die Erkundung der Höhle zeigte, dass dies die Heimstätte von Goblins war. Nach zwei Kämpfen mit diesen fanden sich die Helden in einem Zeremonienraum, in dem ein Hexer mit einer kleinen Goblinhorde und zwei weiteren Gestalten wartete. Einen erbitterten Kampf später waren der Hexer und seine Gefolgschaft besiegt, und ein Goblin gefangen. Eine Befragung klärte das Rätsel: der Ring des Magiers war in der Lage, Illusionen zu erschaffen, und der Anführer der Goblins nutzte dessen Macht, um die Menschen im Dorf zu erpressen, indem er es so aussehen ließ, als hätten die schwarzen Gestalten die Macht, Menschen verschwinden zu lassen. Die Helden ließen den verbliebenen Goblin frei, nahmen den Ring und brachten ihm den Magier zurück, der ihnen zum Dank mehrere Heiltränke mitgab. Anschließend verkündete die Gruppe die frohe Botschaft im Dorf und wurden in den wieder einsetzenden Festivitäten als die Retter des Dorfes gefeiert.

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Danse Macabre - Das Finale
Session 2 - 22.04.16

Nach langer Rast und reiflicher Überlegung, wie mit der mysteriösen Türe zu verfahren sei, entschlossen sich die Helden, die Hilfe der Götter zu erbitten. Nachdem sie den Kreis der Götter repariert hatten, sprachen sie zu Ioun, welcher in den Körper Dorians fuhr, um ihre Fragen zu erhören. Nachdem dieses Gespräch (abgesehen von einer kryptischen Nachricht an Dorian) erfolglos verlief, fasste sich Kahi ein Herz und stieß die Türe mit einem Knochen auf.
Sobald das Relief durch den Spalt in der Türe diskonnektiert war, verflog die Verderbnis, die die Türe befallen hatte.
Die Helden betraten die Halle hinter der Türe und fanden einen weiteren Schrein – nicht Pelor, sondern Vecna, dem Gott der Nekromantie, geweiht.
Außerdem fanden sie Lucien, den vermissten Kaufmann, welcher durch ein Relikt Vecnas dunkle Kräfte erhalten hatte. Er belebte zwei Gefallene und griff die Helden an. Nach einem anstrengenden Kampf wurde Lucien besiegt und das Relikt geborgen, doch sowohl Rikon als auch Dorian schienen von der Macht Vecnas angezogen zu sein. Nach einigen Konfrontationen innerhalb der Gruppe und weiteren Götteranrufungen zu Melora und Pelor entschied die Gruppe, das Artefakt im Feuer des Altarraumes zu vernichten. Als Kenanas dies tat, setzte sie die Macht des Artefakts in Form eines Schädelfürsten frei.
Dieser stellte für die Helden die bisher größte Herausforderung dar. Ein Kampf bis zum letzten entbrannte, doch letztlich obsiegten die Helden und bezwangen den Fürsten. Die Macht Vecnas über den Tempel schwand und sein Altarraum stürzte ein.
Die Helden begaben sich zurück an die Oberfläche, um festzustellen, dass die Kuppel den Friedhof noch immer umschloss. Doch nach der Entschlüsselung einer Botschaft, die bei der Entstehung der Kuppel auf den Gedenksteinen erschienen war, fanden sie heraus, dass das Siegel der Krypta der Schlüssel zur Barriere war. Mit dieser Information im Hinterkopf erneuerten die Helden das Siegel und konnten den Friedhof nun endlich verlassen. Sie brachten die Geretteten nach Hause und erzählten ihre Geschichte.
Ihr erstes Abenteuer war bestanden.

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Danse Macabre - Der Auftakt
Session 1 - 26.03.16

An einem Spätabend im Frühjahr begab es sich, dass sich unsere Helden erstmals in der Schankstube “Zum tänzelnden Pony” im kleinen Dorf Greenest begegneten. Dorian Nebelzunge, seines Zeichens Kämpfer im Auftrag Iouns, Kenanas Bêraid, eine Elfe auf der Suche nach dem Krieg, Pezi, ein schurkischer Halbling mit einem Hang zu Seltenem, Rikon Silberbrand, ein Magier mit einer Affinität zu besonderen Zweigen der Magie und Kahi Elder, ein pelordienlicher Kleriker, wurden durch das Schicksal und Gerüchte von wandelnden Toten, verschwundenen Bürgern und einem verloren geglaubten Pelortempel zusammengeführt. Mit dem offiziellen Auftrag des Bürgermeisters Walker bildeten sie eine Allianz, das Rätsel um die merkwürdigen Geschehnisse um das Dorf zu lösen.
Nach kurzer Recherche führte ihr Weg sie zum örtlichen Friedhof, ein kreisrunder Ort, der auf einem Hügel errichtet wurde. Beim Betreten des Friedhofes jedoch machten sie zwei Entdeckungen: wandelnde Tote bevölkerten die einst heilige Erde, und eine Kuppel aus magischer Energie versperrte ihnen den Ausgang. Tapfer kämpften sie gegen die Schergen der Dunkelheit, und obsiegten.
Nach dem Kampf fanden sie drei Überlebende: Marsha Valor, Vasili Bero und Parvan Rahr; allesamt auf der Liste der verschwundenen Personen. Von ihnen bekamen sie Hinweise darauf, dass zwei weitere Personen von der Liste der Verschwundenen miteinander durchgebrannt seien, und mit dem Fund der Leichen des Totengräbers und des örtlichen Trunkenboldes verblieb nur ein ungeklärtes Schicksal auf der Liste, das des Kaufmannes Lucien Belor. Zudem fanden sie die Krypten des Friedhofes aufgebrochen und geplündert vor, ein Umstand, der sie zum rätseln brachte.
Ebenfalls aufgebrochen war die Krypta im Zentrum des Friedhofes, und sie offenbarte eine Treppe in die Finsternis des Hügels. Nach einer Rast begaben sich die Helden auf den Weg, die Krypta zu erforschen. Tief unter der Erde fanden sie dabei keine Krypta, sondern den verlorenen Tempel Pelors, welchen sie gründlichst erkundeten. Nach einem Kampf mit weiteren Untoten im Altarraum des Tempels, dem Fund mehrerer Geheimräume und eines magischen Reliefs, das den Kontakt zu mächtigen Entitäten ermöglicht, nebst einer geheimnisvollen Inschrift in einer ihnen unbekannten Sprache, stehen sie nun vor einer letzten Türe in diesem Tempel: schwarz wie die Sünde und zweimal so verderbt. Hinter ihr fühlen sie den Grund für die Verderbnis.

Tapfer wappnen sich die fünf Helden und beraten sich ein letztes Mal während der Rast, wie sie mit der Türe und ihrem Geheimnis verfahren sollten.
Sie fühlen, dass ein Fehler sie mehr als nur ihre Ehre kosten würde.

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